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Wenn Babys ihren ersten Zahn bekommen

Schlaflose Nächte und stressige Tage

Wenn das Baby seinen ersten Zahn bekommt, kann das für Eltern sehr anstrengend sein. Große Unruhe, lautes Schreien oder dauerndes Meckern können für Kind und Eltern eine große Herausforderung sein. Nicht immer schaffen es die Zähne unbemerkt durch das Zahnfleisch. Oft ist es für das kleine Geschöpf mit großen Schmerzen verbunden.

Zum Glück gibt es heutzutage Hilfsmittel, um dem Baby das Zahnen zu erleichtern. So z.b. mit einer sanften Betäubungssalbe (...).

Außerdem ist es hilfreich, dem Kleinen etwas zum Kauen zu geben, z.B. harte Brotkrusten oder eigens dafür entwickelte Beißringe, die evtl. vorher in's Eisfach des Kühlschanks gelegt wurden. Die Kälte beruhigt das Zahnfleisch und mindert das Schmerzempfinden des Säuglings oder Babys. Durch das Kauen auf der Brotkruste verspürt das Kleine Lust auf das Essen und vergisst dabei oft den Schmerz für mehrere Minuten. Außerdem hilft es den Zähnen, sich einen Weg durch das Zahnfleisch zu bahnen, wodurch die Schmerzen meist schlagartig aufhören.

Wenn es mit der Ablenkung funktioniert, entschädigt ein glückliches Kind mit einem unbeschreiblichen Gesichtsausdruck. Zum verlieben. Ganz schnell sind die schlaflosen Nächte und stressigen Tage vergessen. Jeder weitere Zahn kommt in der Regel viel einfacher und das Baby kann mit der Situation besser umgehen. Ab dem 3. Zahn kann es sein, dass man es schon gar nicht mehr mitbekommt. Dann merkt man es oft nur noch, wenn die Kinder plötzlich mit den Zähnen knirschen. In der rechten Spalte sehen Sie Tips, wie sie am Besten mit zahnenden Kindern umgehen und was sie machen können.

Erkennen, verstehen, handeln

Sehr wichtig ist das Erkennen der Situation.

Warum verhält sich das Baby so? Warum hört es nicht mehr auf zu schreien? Und, warum ausgerechnet jetzt, wo es doch schon spät ist und alle schlafen wollen?
Das Baby weiß auch nicht warum.

Jetzt heißt es: Viel Verständnis aufbringen. Das Baby wird nicht ohne Weiteres mit dem Schreien aufhören. Viel Verständnis für die Situation den Kleinen hilft in der Regel viel weiter, als der Ärger um den entgangenen Schlaf. Das Erkennen was dem Kleinen fehlt ist nicht immer so leicht. Meistens versucht das Baby, sich die ganze Hand in den Mund zu stecken. Das Zahnfleisch kann an der betreffenden Stelle gerötet sein - das ist aber nicht in jedem Fall so. Wenn man mit einem Finger versucht, das Zahnfleisch abzutasten, kann dies dafür sorgen, dass das Baby noch lauter schreit. Nichtsdestotrotz sollte man es versuchen - die Finger natürlich vorher gründlich mit Seife gewaschen - herauszufinden, ob man das Zähnchen ertasten kann. Eine sanfte Massage des Zahnfleisches kann auch zur Linderung der Schmerzen führen.

Nicht vergessen: Der erste Zahn ist für alle ein wunderschönes Ereignis. Und dann gibt es da ja auch noch die Zahnfee...